William Tell Chapter Switzerland

Wenn die Schlottertour ausgeschrieben wird, mischt sich immer ein wenig Wehmut unter die Vorfreude. Denn das bedeutet: Die Saison neigt sich dem Ende entgegen. Doch auch wenn die Temperaturen fallen, bleibt die Stimmung heiss – und das zeigte sich einmal mehr eindrücklich bei der diesjährigen Ausfahrt.

Ein kühler Start, ein warmes Herz

39 Teilnehmende fanden sich zur traditionellen Schlottertour ein. Das Thermometer zeigte am Morgen gerade mal 4 Grad, doch mit zunehmender Sonne kletterten die Werte bald auf angenehme 11 bis 13 Grad. Perfektes Wetter für die letzte grosse Ausfahrt des Jahres.

15 Leute waren über Funk miteinander verbunden – ein Rekordwert! Andy erinnerte zu Beginn daran, sich auf die wirklich wichtigen Durchsagen zum Verkehr zu beschränken. Und tatsächlich: Bis zum Mittagshalt funktionierte das hervorragend. Danach wurde es lockerer, und hier und da erzählte jemand eine kleine Geschichte – sehr zur Freude aller, denn gute Laune gehört zur Schlottertour einfach dazu.

Goldene Blätter und Kürbiszeit

Die Landschaft zeigte sich im schönsten Herbstkleid. Die Bäume leuchteten in kräftigen Farben, viele hatten ihre Blätter schon verloren, doch auf den Strassen lag erstaunlich wenig Laub. Entlang der Strecke zierten Kürbisse die Vorgärten, und in den Restaurants kündigten Schilder „Metzgete“ oder „Wild“ an – es war unverkennbar Herbst.

Disziplin und Teamgeist

Dieses Jahr hatten wir die Ehre, mit unserem HRC Raffael die letzte Tour zu fahren. Er stellte eine wunderschöne Route zusammen, die bei allen für Begeisterung sorgte. Die Gruppe fuhr diszipliniert, und auch wenn es einmal mehr Blocker als Rechtsfahrende gab, sorgten die Blocker mit viel Engagement dafür, dass der Konvoi stets ein beeindruckendes Bild bot. Besonders aus der hinteren Reihe bot sich ein Anblick, der das Herz jedes Bikers höherschlagen liess – eine unheimlich schöne Truppe, geschlossen unterwegs, mit viel Respekt und Freude am Fahren.

Kaffee, Kameradschaft und ein bisschen Dankbarkeit

Der erste Halt führte uns nach Einsiedeln, wo die „Heiligen“ sich sichtlich über unseren Besuch freuten. Im Café Tulipan konnten wir uns bei heissem Kaffee aufwärmen – das tat gut, auch wenn das Wetter für eine Schlottertour fast zu perfekt war.

Der Verkehr blieb bis zum Mittagshalt im Restaurant Hasenstrick angenehm ruhig. Erst ab Atzmännig wurde es etwas dichter, doch selbst das störte kaum – zu sehr genossen alle die Fahrt, das Miteinander und das letzte grosse Tourgefühl der Saison.

Ein schöner Abschluss

Wie schon das ganze Jahr über, kamen auch an dieser letzten Tour alle heil und zufrieden ans Ziel. Das ist nicht selbstverständlich, und genau das macht uns jedes Mal dankbar. Vielleicht war der kleine Umweg über Einsiedeln also gar keine schlechte Idee – ein Moment der Besinnung, bevor wir die Saison mit einem Lächeln beenden.

Fazit:
Die Schlottertour 2025 war mehr als nur eine Ausfahrt – sie war ein würdiger Abschluss einer grossartigen Saison. Ein Tag voller Kameradschaft, Disziplin, Spass und herbstlicher Schönheit. Wer dabei war, weiss: So darf ein Jahr enden.

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